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Aufbau von Spindelantrieben

Aufbau und Funktionsweise

Bei Spindelantrieben kommt als Schub- bzw. Zugelement ein, meistens aus Aluminium gefertigtes, Schubrohr zum Einsatz. Im Rohr ist ein Gewinde eingebracht, in das eine Gewindespindel greift. Durch Drehen der Gewindespindel wird die Schubstange verschoben und bewegt auf diese Weise das Fenster. Hinsichtlich Antrieb muss grundsätzlich zwischen direkt angetriebenen und indirekt angetriebenen Spindeln unterschieden werden.

  • Direkt angetriebene Spindeln haben kein Getriebe. Aus diesem Grund sind diese Antriebe meistens relativ schnell (Üblicherweise nur bei 230V-Antrieben)
  • Indirekt angetriebene Spindeln sind mit dem eigentlichen Motor über ein Getriebe gekoppelt. Diese sind normalerweise langsamer aber in der Baugröße dafür wieder kleiner.

Direkt angetrieben, eingefahren

Direkt angetrieben, ausgefahren

Mit Getriebe, eingefahren

Mit Getriebe, ausgefahren

Die Abschaltung in den Endlagen geschieht auf ähnliche Weise wie bei den Kettenantrieben:

  • Der Antrieb hat eine elektronische Lastabschaltung: In diesen Fall bleibt der Antrieb einfach stehen. Das ist aus Sicht des Antriebs eine "normale" Betriebsweise - der Antrieb erleidet hierdurch keinen Schaden
  • Der Antrieb schaltet in den Endlagen nur per Reedkontakt oder Mikroschalter ab: In diesem Fall wird der Motor bei Blockade nach kurzer Zeit durchbrennen, weil ein extrem hoher Strom fließt und er überhitzt. Ein Durchbrennen wird oft weitestgehend vermieden durch den Einsatz von Wicklungsschutzkontakten. Diese reagieren auf Temperatur und unterbrechen den Stromkreis im Falle einer Überhitzung. Das ist allerdings kein normaler Betriebszustand - über kurz oder lang wird dieser Antrieb einen Schaden erleiden.

Montage

Spindelantriebe werden relativ selten eingesetzt, um Fassadenfenster zu öffnen. Der weitaus häufigste Einsatzbereich sind Dachoberlichter (Lichtkuppeln, Lichtbänder, …).
Nachdem bei dieser Art Antrieb die Schubspindel axial austritt, ist der Antrieb je nach Hublänge oft sehr lang. Fährt dieser dann die Spindel aus, schwenkt er im unteren Bereich teilweise merklich mit.
Sie können das Schwenken weitestgehend positiv beeinflussen, indem Sie den Antrieb - falls möglich - weit "hinten" anschlagen, den Drehpunkt also recht weit nach "hinten" verlagern. Die Flügelhöhe, bzw. Lichtkuppelgröße hat auch entscheidenden Einfluss. Je größer der Flügel bzw. die Lichtkuppel, desto weniger schwenkt der Antrieb. Die folgenden Bilder verdeutlichen diesen Zusammenhang:

Konsole (Drehpunkt) oben:

Lichtkuppel geschlossen

Lichtkuppel geöffnet

Konsole (Drehpunkt) unten:

Lichtkuppel geschlossen

Lichtkuppel geöffnet

Für einige unserer Antriebe sind Drehpunktverlagerungskonsolen erhältlich. Diese bringen den Drehpunkt nach unten, sind aber "oben" angeschraubt. Das kann zum Beispiel notwendig sein, wenn keine ausreichenden Befestigungsmöglichkeiten vorhanden sind oder die Unterkonstruktion zu schwach ist.

Lichtkuppel geschlossen

Lichtkuppel geöffnet

Pro & Contra

Spindelantriebe können hohe Schub- und Zugkräfte aufbringen, deshalb sind sie unter anderem gut geeignet, um schwere Lasten, wie zum Beispiel Echtglas-Dachoberlichter, zu heben. Sie sind relativ wasserunempfindlich (min. spritzwassergeschützt), dürfen aber natürlich nicht Regen ausgesetzt werden (außer sie sind explizit dafür konstruiert). Ein Regenwächter ist also auch hier zu empfehlen, wenn die Antriebe in Dachoberlichtern eingebaut werden.
Bauartbedingt stehen die Antriebe vom zu öffnenden Element (Fenster / Dachoberlicht) weg. Je nach Hublänge kann das so viel sein, dass man sich am Kopf stoßen kann. Für Wohnräume (zum Beispiel Wintergärten) sind sie deshalb nur bedingt geeignet.

Unfallgefahr bei geringer Deckenhöhe

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